Die inneren Kämpfe aufgeben 

Folgendes habe ich von Lea Hamann in ihrem Forum https://academy.leahamann.de/  in einem Webcast gelernt, was mir viel geholfen hat. In dem Webcast ging es darum,  Frieden mit seiner Arbeit zu schließen.  Lea Hamann hat gesagt,  dass man oft bewusst aber auch unbewusst gegen irgend etwas ankämpft.

Wogegen kämpft ihr bewusst oder sogar unbewusst?  Natürlich gibt es Situationen,  wofür sich das Kämpfen lohnt. Aber meistens kämpfen wir gegen Dinge, Gefühle, Situationen und Gedanken,  die sich gar nicht ändern lassen. 

Grundsätzlich ist das kämpfen nicht schlimm.  Aber es setzt euren Körper in Alarmbereitschaft,  lässt euch Anspannen. 

Stellt euch mal eine Situation vor, gegen die ihr oft kämpft.  

Ich kämpfe oft gegen Gefühle. Wenn ich mich zum Beispiel müde fühle, kämpfe ich gegen das Gefühl an.

Ich darf jetzt nicht müde sein, muss fit und wach sein!

Interessiert das die Müdigkeit?  Nein. Ich werde dadurch nur wütend,  verkrampfen mich und fühle mich dadurch noch schlechter. 

Was passiert aber, wenn ich nicht gegen die Müdigkeit ankämpfen?

Ich sage zu mir: Okay,  ich bin jetzt müde. Es gefällt mir zwar nicht, weil ich zum Beispiel, in der Arbeit gerade etwas wichtiges mache. Aber es ist jetzt nun mal so.  

Dadurch verspanne ich mich nicht so stark und verschieße nicht noch zusätzlich Energie fürs kämpfen.  Und dadurch kann eher eine Idee kommen,  wie ich wieder wacher werde oder ich kann besser planen,  wann ich eine Pause einlegen kann.

Ihr könnt zu euch sagen:  Ich gebe alle bewussten und unbewussten Kämpfe auf, die mir nicht mehr dienlich sind, die mir keinen Nutzen mehr bringen.  

Als ich dies das erste mal tat, spürte ich sofort,  wie sich Verspannungen lösten und ich tiefer atmen konnte. 

Zusätzlich könnt ihr in Situationen, wo ihr bemerkt,  dass ihr kämpft,  und es eigentlich nichts bringt, euch vorstellen dass ihr eure Waffen ablegt und den Kampf beendet.

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